Jazzwoche Hannover 2018 – vom 12. bis 20. Oktober

Zum 27. Mal veranstaltet die JMI die Jazzwoche Hannover und hat auch in diesem Jahr lokale, nationale und internationale Musikerinnen und Musiker geladen.

Eröffnet wird das Festival in Kooperation mit dem UDJ Jazzforum, dem Zusammentreffen der bundesweiten Jazz-Szene, das erstmalig in Hannover stattfindet. Jazzwoche und UDJ Jazzforum setzen ein Statement mit fettem Ausrufezeichen: das Andromeda Mega Express Orchestra ist eines der unverkennbarsten und eigenwilligsten Großensembles Deutschlands. AMEO liegt jenseits der gängigen Musikszenen-Aufteilung und hat sich durch seine unkonventionellen Produktionen (u.a. Elbphilharmonie, Jazz Baltica, Roskilde Festival) einen Namen gemacht. Festival-Auftakt: Freitag, 12. Okt. Pavillon

Das vollständige Programm gibt es hier >>>

JazzGUTunterwegs #40: Tobias Hoffman Trio (Köln) & Mohr / Beckerfoss Duo (Nds)

Freitag, 19. Januar 2018
Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
Gartenhaus im Hinterhaus (Linden-Mitte), Küchengatenstraße 2a, 30449 Hannover
Eintritt: 16 € / 9 €

Mitten in Linden, einen Steinwurf vom Lindener Marktplatz entfernt, gibt es einen herrlich gemütlichen und guten aber doch verborgenen Ort. Ein Teil eines ehemaligen Motorradladens mit Backsteincharme und Holzdach steht als Gartenhaus im Hinterhaus und kann von uns an diesem Abend bespielt werden. Das ist die perfekte Kulisse für einen JazzGUTunterwegs-Abend mit und um den Gitarristen Tobias Hoffmann, den Deutschlands renommiertester Jazzjournalist Wolf Kampmann als den „derzeit wahrscheinlich besten Jazzgitarristen Deutschlands“ bezeichnet.

 

Tobias Hoffmann_Foto von Lutz VoigtländerTobias Hoffmann Trio (Köln)

WDR Jazzpreis und ECHO Jazz Gewinner Tobias Hoffmanns explosives Gitarrenspiel, komplex verwurzelt in Jazz, Blues, Rock und 60‘s Surfmusik, jault, plappert, zitiert, jubiliert und krächzt, dass es eine Freude ist. Wie durch ein Kaleidoskop schaut man auf verschiedene Dekaden der elektrischen Gitarre, sieht deren Zusammenhänge, Entwicklungen und Überschneidungen. Frank Schönhofer und Etienne Nillesen überzeugen als schwer groovendes und gleichzeitig flexibles und kreatives Rhythmusgespann. Immer hart an der Grenze, kurz vor dem Auseinanderfallen in wunderschönes, dreckiges Chaos.

 

Tobias Hoffmann (git/banjo), Frank Schönhofer (b), Etienne Nillesen (dr)

 

Foto L. Becker-Foss mailFarbraum Duo (Hannover)

Treffen sich Zwei, Begrüßung, Austausch, Schweigen, „…hmm, und sonst so?“, Ideen, Euphorie; Witz, Alltag, Magie.
Im Duo-dimensionalen Farbraum nehmen die Zwei stetig die Perspektive des Augenblicks an und beleuchten so den Raum mit dem Spontanen, um den Moment bunter wieder zu verabschieden. Die große stilistische Bandbreite der Eigenkompositionen sowie ausgewählte Jazz-Standards bilden die Basis für den Dialog, ohne in für die Besetzung typische Rollenklischees zu verharren. Ist 1+1 nur 2?

Simon Becker-Foss (Saxophone, Bassklarinette), David Mohr (E-Gitarre)

Sonderkonzert | JazzGUTunterwegs #39: Ensemble 11

Freitag, 24. November 2017
Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr

Schloss Landestrost
Schloßstraße 1
31535 Neustadt am Rübenberge

Eintritt: 15 € / 10 € ermäßigt
Vorverkauf bei den bekannten Vorverkaufsstellen, im Schloss und unter: reservix.de

Ein Schloss, eine Band, ein Partner: dieses Konzert ist anders. Die Region Hannover unterstützt die Reihe mit einem Konzert des Ensemble 11 im Schloss Landestrost.

 

Pressebild_Fotograph_Ludwig_OlahEnsemble 11

Die Besetzung des Ensemble 11 könnte man waghalsig nennen, folgt sie doch in keiner Weise den bewährten Ensemble-Bausätzen jazzkompositorischer Ambitionen. Vor dem schillernden Hintergrund einer Harmonie-Section aus Klavier, Vibraphon und Harfe spielt ein opulenter Satz aus Saxophonen, Klarinetten, klassischer Flöte, Stimme und Violoncello. Diese einzigartige Zusammenstellung mit ihrer mannigfaltigen Palette an Klangfarben bildet die Grundlage für eine frisch anmutende Symbiose aus Jazz und zeitgenössischer E-Musik, die weit über die Ränder der Jazz-Konvention hinausblickt.„Darf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so für den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher?“ (FAZ 09/2015)
Rebecca Trescher (cl, bcl, comp, ld), Agnes Lepp (voc), Anton Mangold (hrf), Hironaru Saito (fl), Florian Bischof (clo), Markus Harm (as), Konstantin Herleinsberger (ts), Volker Heuken (vb), Andreas Feith (p), Max Leiß (kb), Silvio Morger (dr)